Theater am Bach
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Bild des Monats

Kammerdiener


Larissa Heil als Spurititia Mamma in Romulus der Große (2011)

Der Kaufmann von Venedig

William Shakespeare




Inhaltsangabe

Antonio, ein venezianischer Kaufmann, möchte seinen Freund Bassanio unterstützen, der auf Freiersfüßen wandelt: Bassanio hat sich in Portia, eine junge Adelige, verliebt und die Brautwerbung verspricht teuer zu werden. Um dem Freund mit dem nötigen Geld unter die Arme greifen zu können macht Antonio selber Schulden, und zwar bei dem Juden Shylock. Shylock, der von den Christen Venedigs missachtet wird, überredet Antonio zu einem ungewöhnlichen Vertrag: Gelingt es dem Schuldner nicht, das geliehene Geld rechtzeitig zurück zu zahlen, so hat Shylock Anspruch auf „ein Pfund Fleisch“ aus Antonios Brust. Antonio willigt ein, ist er sich doch sicher, dass seine Handelsschiffe, die zur Zeit auf großer Fahrt sind, bald reich beladen nach Venedig zurückkehren werden. In Belmont muss sich auch Bassanio auf eine ungewöhnliche Übereinkunft einlassen: Wenn er Portia heiraten möchte, muss er von drei Kästchen jenes auswählen, welches Portias Bild enthält. Gelingt ihm das nicht, so muss er zeitlebens ehelos bleiben, das jedenfalls verfügt das Testament von Portias Vater. Natürlich wählt Bassanio - anders als seine Mitbewerber - das richtige Kästchen und heiratet Portia. Zurück in Venedig findet er Antonio in argen Sorgen: Die Schiffe des Kaufmanns scheinen verschollen und es ist aussichtslos, dass er Shylock die geschuldete Summe rechtzeitig zahlen kann. Da Shylocks Tochter nun einen Christen geheiratet hat, der Antonios Freund ist, macht nun Shylock aus Zorn in einer Gerichtsverhandlug seinen Anspruch auf Antonios Fleisch geltend, einem jungen „Advokaten“ (bei dem es sich in Wirklichkeit um die verkleidete Portia handelt) gelingt es jedoch, in letzter Minute eine Lösung zu finden: Zwar habe Shylock vertragsgemäß Anspruch auf das Fleisch, er dürfe dabei jedoch kein Blut vergießen. Tut er es doch, so drohe ihm wegen Mordes die Todesstrafe. Verbittert muss der Gläubiger seine Niederlage eingestehen und zur Strafe für die geplante Untat zum Christentum konvertieren.

aus einem Theaterlexikon

Stefan Edelmann  •  Bach-Gymnasium  •  68199 Mannheim